Aus die Maus... oder eben der Löwe

Guten Mutes aufgestanden und kurz alle Flüssigkeiten am Fahrzeug gecheckt, Scheiben gewaschen und los ging es. Nach ca. 20km ging der Motor einfach aus. Glücklicherweise waren wir eher langsam unterwegs und die Strasse ging abwärts. Auf der rechten Seite hat sich eine Baustelle als perfekten Parkplatz für unseren toten Löwen angeboten. Zuerst haben wir dann auf eigene Faust mal alle Sicherungen geprüft und dann die Mechaniker unseres Vertrauens angerufen. Benzinpumpe und Zahnriemen? Leider war es dann der Zahnriemen... somit war schon fast klar, dass der Motor hinüber ist. Der TCS organisierte uns dann innerhalb einer Stunde einen Abschleppwagen und Mechaniker vor Ort.

Dieser hat da mal groszügig angefangen den Motor auseinander zu bauen, ohne einen Kostenvoranschlag. Das geht nicht, bevor er den Schaden gesehen hat. Wir haben nach wie vor keine Ahnung was die Reparatur kostet, aber morgen sollten wir dann neue Ventile bekommen.

Im Verlauf des Nachmittags wurden wir vom Mechaniker und Besitzer der Werkstatt zu sich nach Hause eingeladen. Seine Frau hat für uns gekocht... das war mit Abstand die beste Tagine, welche wir hier in Marokko hatten.

Wenn alles klappt, fahren wir dann am 20.März weiter gegen Norden und dann nach Hause. Wenn nicht... dann wird die Löiebänne hier verschrottet und wir fliegen zurück. Das wäre ein sehr unschönes Ende meines ersten Autos.

Nach diesem eher mühsamen Tag, haben wir dann eine Art Döner beim lokalen Metzger eingeführt. Ein marokkanischer Junge hat da vor der Metzgerie einen Grillstand geleitet und die Erwachsenen rumkommandiert. Wir haben Ihm dann erklärt, dass wir die Kaftah gern in eine Brot hätten. Nachdem er unser Essen zubereitet hat, haben wir die noch etwas rohen Kaftah im Fladenbrot gegessen und mit russischem Birkenvodka den Magen desinfiziert. Hoffen wir das bleibt ohne Folgen...

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